Zugriff auf die eigene Musik – überall…

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Habt Ihr Euch schonmal darüber geärgert, bei einem Kumpel zu sein und wolltet ihm ein Lied vorspielen? Oder ihr sitzt im Büro und habt gerade nicht die richtige Musik auf dem Player? Oder im Hotel unterwegs und die Lieblingsplatte nicht auf den Player gezogen? Manchmal doch ärgerlich… Aber es ist möglich von unterwegs auf die eigene Musik zuzugreifen. Das auch noch kostenlos und einfach für Jedermann. SimplifyMedia bietet Euch diese Möglichkeit. SimplifyMedia ist eine Software, die Eure Musik freigeben kann. Dabei habt nur ihr und ausgewählte Freunde Zugriff auf die Musik. Und ihr könnt kontrollieren, was ihr freigeben wollt (Library oder bestimmte Ordner). Dabei ist das SimplifyMedia auch noch plattformunabhängig. Die Software gibt es für Mac OS X, Windows und Linux. Unterstütz werden iTunes, Rythmbox und Winamp Libraries. SimplifyMedia-PlaylistDie übertragenen Daten werden verschlüsselt übertragen. Installiert ihr die Software und erstellt Euren Account braucht ihr  nur noch einstellen, was freigegeben werden soll und das wars! Nun z.B. iTunes starten und ihr seht die freigegebene Musik von Euch selbst und die Eurer hinzugefügten Freunde (die auch SimplifyMedia nutzen).

Habt ihr einen iPod Touch oder ein iPhone dann könnt ihr nun wirklich überall auf Eure Musik zugreifen. Getestet habe ich es gestern mit einem Kollegen und das Streaming funktionierte einwandfrei. Selbst über UMTS auf dem iPhone lief es ohne Probleme.

Würdet Ihr Euch einen Zugriff von unterwegs auf die eigene Library wünschen? Habt ihr diese Möglichkeit schon der sieht sie anders aus?

4 Kommentare

  1. Ich mache sowas seit eh und je über SSH (bzw. SCP). Da kann ich auch meine Mails drüber lesen und einen neuen Kernel kompilieren.

    Die wichtigsten Punkte für das Vorhaben „Musik remote hören“ sehe ich nicht auf Software-, sondern Hardwareseite. Erstmal muss der Rechner an sein (ist bei mir gegeben) und dann sollte man einen schnellen Upstream haben (daran könnte ich noch arbeiten…).

  2. Das sowas auch technisch anders funktioniert streite ich ja nicht ab. Aber Benutzerfreundlichkeit für die Masse sehe ich auch als großen Vorteil der Software. Den Bandbreitenpunkt habe ich mal außen vor gelassen. Da hast Du Recht, dass der Upload natürlich entsprechend dimensioniert sein sollte. Das Einschalten des Rechners könnte man noch mit WOL lösen. Wobei hier wieder die Benutzerfreundlichkeit wegfällt. Nicht jeder kann es. Aber der Weg geht doch schon in eine gute Richtung und ich finde sie nicht schlecht gelöst. Wer ICQ/MSN/Jabber whatever bedienen kann, sollte hier keine Probleme mit haben. Ein weiterer Punkt sind die „Social“-Fähigkeiten und die Integration in bekannte Software. Der User muss sich nicht groß umgewöhnen und für diese Zwecke nicht auf andere, ihm vielleicht unbekannte Software, einstellen.

  3. Ich weiß ja, dass ich nicht der typische User bin, aber hier wird’s irgendwie gerade deutlich. Ich muss ein wenig grinsen 😉

    „Benutzerfreundlichkeit für die Masse“ führt meist dazu, dass ich eine Software als „umständlich zu bedienen“ klassifiziere.
    WOL würde bei mir nicht funktionieren, dafür müsste ich mir erstmal einen Router kaufen.
    WOL muss genau ein „Magic Packet“ per Netzwerk verschicken, das lässt sich bestimmt auch massenbenutzerfreundlich in eine GUI stecken.
    „Social“-Integration zum Zugriff auf meine eigenen CDs klingt für mich komisch.
    Und eine speziellere Software als universelle SSH zu benutzen, bedeutet für mich unbekannte Software und Umstellungsaufwand.

    < —– so breites Grinsen —– > aber trotzdem irnkwie wahr 🙂

    Aber ich sag ja auch nichts dagegen, dass andere Leute andere Software benutzen. Auswahl ist immer gut.

  4. Social-Möglichkeiten in die Richtung, dass Du auch auf die Musik Deiner Freunde zugreifen kannst. Du kannst sehen, was von Dir gerade gehört wird und wer hört und Du kannst (überflüssigerweise) mit den Leuten chatten. Klar kann ich das auch alles für mich ganz alleine basteln. Mit SSH etc. Kein Thema. Aber wie soll ich das den Leuten erklären, die gerade wissen, wo der Rechner angeht? Ich will doch nicht nur supporten… Und wenn ich sehe, wie einfach es funktioniert bin ich begeistert. So können meine Freunde meine Musik hören und müssen sich nicht mit der technischen Seite intensiv auseinander setzen.

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